
Lydia Wieczorek-Spencker
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Hypnosetherapeutin in Hannover
Ängste und Blockaden – Hypnosetherapie in Hannover
Angst ist zunächst eine natürliche und wichtige Reaktion unseres Körpers. Sie kann uns auf mögliche Gefahren aufmerksam machen und dazu beitragen, angemessen auf belastende Situationen zu reagieren. Wenn Ängste jedoch sehr stark werden, häufig auftreten oder den Alltag zunehmend einschränken, können sie zu einer erheblichen Belastung werden.
Ängste können sich unterschiedlich zeigen
Angst kann in sehr unterschiedlichen Situationen auftreten. Dazu gehören beispielsweise soziale Ängste, Prüfungsängste oder spezifische Phobien, etwa die Angst vor bestimmten Tieren, Höhen oder anderen konkreten Situationen. Auch anhaltende Sorgen, innere Unruhe und körperliche Reaktionen können mit Ängsten verbunden sein.
Welche Form der therapeutischen Begleitung sinnvoll ist, hängt vom individuellen Anliegen, der persönlichen Situation und der Ausprägung der Beschwerden ab.
Wie kann Hypnose bei Ängsten eingesetzt werden?
In der Hypnosetherapie wird die Aufmerksamkeit gezielt auf das innere Erleben gerichtet. Gedanken, innere Bilder, Gefühle und körperliche Empfindungen können dadurch bewusster wahrgenommen und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Dabei können auch persönliche Ressourcen und bisherige Erfahrungen einbezogen werden. Ziel ist nicht, Angst einfach „wegzumachen“, sondern eigene Reaktionsmuster besser zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit belastenden Situationen zu entwickeln.
Hypnose kann dabei Bestandteil einer therapeutischen Begleitung sein. Ob sie im individuellen Fall geeignet ist, klären wir gemeinsam.
Körperwahrnehmung und innere Anspannung
Angst kann mit unterschiedlichen körperlichen Reaktionen einhergehen – beispielsweise mit Herzklopfen, Anspannung, Unruhe oder einem veränderten Atemgefühl. Deshalb beziehe ich neben dem Gespräch und der Hypnose auch Elemente der Körperwahrnehmung und Achtsamkeit in meine Arbeit ein. Dabei geht es darum, körperliche Reaktionen bewusster wahrzunehmen und Möglichkeiten kennenzulernen, mit Anspannung und Stressreaktionen umzugehen. Welche Übungen und Vorgehensweisen sinnvoll sind, wird individuell abgestimmt.
Mehr über meine Arbeitsweise mit Hypnose erfahren Sie hier: Hypnosetherapie in Hannover
FAQ – Ängste und Hypnosetherapie
Nein. Es ist nicht grundsätzlich erforderlich, eine belastende Situation in ihrer ursprünglichen Intensität erneut zu erleben. Die Vorgehensweise wird an Ihr Anliegen und Ihre persönliche Situation angepasst.
Während der Hypnose bleiben Sie ansprechbar und können jederzeit mitteilen, wenn Ihnen etwas unangenehm ist oder Sie die Vorgehensweise verändern möchten.
Sie müssen die Entstehung Ihrer Angst nicht bereits kennen oder erklären können. Im therapeutischen Prozess können Gedanken, Gefühle, innere Bilder, körperliche Reaktionen und Erfahrungen betrachtet werden, die mit Ihrem aktuellen Erleben verbunden sind. Dabei geht es nicht darum, unter Hypnose zwingend eine bestimmte „Ursache“ zu finden.
Das lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Veränderungsprozesse verlaufen individuell und hängen unter anderem vom jeweiligen Anliegen, der persönlichen Situation und der Ausprägung der Beschwerden ab.
Nach den ersten Sitzungen können wir gemeinsam einschätzen, welches weitere Vorgehen sinnvoll erscheint.
Körperliche Reaktionen können Bestandteil des Angsterlebens sein. In der therapeutischen Arbeit können deshalb neben Hypnose auch Körperwahrnehmung und Entspannungsverfahren eingesetzt werden.
Dabei geht es unter anderem darum, körperliche Reaktionen bewusster wahrzunehmen und Möglichkeiten im Umgang mit Anspannung kennenzulernen.